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Sonntag, 14. Juli 2024
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Mainz: Bombenfund an der Paul-Denis-Straße – Entschärfung voraussichtlich am Donnerstag

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Während Bauarbeiten in der Nähe des Weltkulturerbes Alter Jüdischer Friedhof an der Paul-Denis-Straße im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld wurde am Dienstagnachmittag, dem 2. Juli 2024, eine 500 Kilogramm schwere britische Weltkriegsbombe entdeckt. Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz, die Polizei und die Feuerwehr wurden sofort informiert und begutachteten den Fund. Sie beschlossen, den Blindgänger am Donnerstag, dem 4. Juli 2024, zu entschärfen.

Die britische Fliegerbombe besitzt noch einen intakten Zünder, der derzeit schwer zugänglich ist. Daher sind am Entschärfungstag zusätzliche Vorbereitungsmaßnahmen durch den Kampfmittelräumdienst erforderlich.

Für die Entschärfung ist eine Evakuierung notwendig, die einen Radius von etwa 500 Metern um den Fundort umfasst. Diese Maßnahme wurde in Abstimmung mit dem Kampfmittelräumdienst festgelegt und betrifft rund 9.500 Personen. Die Evakuierung muss am Donnerstag, dem 4. Juli 2024, bis 9 Uhr abgeschlossen sein.

Die betroffenen Gebiete sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Alle zu evakuierenden Straßen und Hausnummern sind im Anhang aufgelistet und auch auf der Website der Stadt Mainz unter www.mainz.de einsehbar.

Durch Straßensperrungen, unter anderem der Mombacher Straße, der Wallstraße, der Fritz-Kohl-Straße, des Kaiser-Wilhelm-Rings und der Goethestraße, sowie im Bahn- und Busverkehr wird es zu erheblichen Behinderungen kommen. Wir empfehlen allen Personen in den betroffenen Bereichen, sich für Donnerstag, den 4. Juli 2024, einen alternativen Aufenthaltsort zu suchen. Für hilfsbedürftige Personen werden schnellstmöglich Transportmöglichkeiten, ein Bürgertelefon und eine Betreuungsstelle bereitgestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Mainz sowie in weiteren Pressemeldungen, den sozialen Medienkanälen der Stadt Mainz und den Warnapps.

Hinweise für die Medienvertreter:innen: Im unmittelbaren Nahbereich des Fundortes besteht Lebensgefahr, daher können dort keine Aufnahmen des Blindgängers gemacht werden. Am Donnerstag wird während der Evakuierung und Entschärfung eine mobile Pressestelle an der Absperrgrenze eingerichtet. Der genaue Standort wird voraussichtlich am Mittwoch per Pressemitteilung bekanntgegeben. Nach der Entschärfung sind Aufnahmen der entschärften Bombe mit den Entschärfern des Kampfmittelräumdienstes möglich.

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